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Turbo LEVO 2018: Trotz neuer Bedieneinheit bleibt coachsmart LEV im Spiel

2016 wurde das E-Mountainbike Turbo LEVO zum ersten Mal vorgestellt. Damals bedeutete es eine Revolution, denn Specialized hat mit dem LEVO ein E-Fully erschaffen, das tatsächlich wie ein Mountainbike aussieht und sich auch wie eins anfüllt.  Es ist die sparsame Art und Weise, die dieses E-bike so beliebt gemacht hat. Der Antrieb wurde geschickt verbaut, es gibt keine überflüssigen Kabel und, was für uns am interessantesten war, kein Display und keine Bedieneinheit auf dem Lenker.  Dadurch, dass man die Assist Levels mit zwei Knöpfen auf dem Rahmen schalten kann und zehn LEDs den Akkustand anzeigen, hat Specialized auf ein Display verzichtet. Dies war, auch für uns, eine Überraschung gewesen und wie sich später herausgestellt hat, vermissten es tatsächlich viele Turbo LEVO-Besitzer. Schließlich kam aus diesem Grund unser coachsmart LEV auf die Welt und wurde zum Verkaufsschlager.  Mit dem coachsmart LEV wurde das E-Mtb um ein Element ergänzt, das sowohl die Bedienung des Motors als auch die Anzeige der essentiellen bike-Daten ermöglicht hat.

Das, was wir bereits früh erkannten, hat nun Specialized auch selbst begriffen. Eine Remote fehlt. Deshalb wurden die neuen 2018er Modelle mit einer Bedienkomponente ausgestattet, die, wie für Specialized typisch, unauffällig auf dem Lenker angebracht ist. Den „Mountainbike-Freaks“ (nicht böse gemeint J ) wird dadurch einiges erleichtert und nicht zuletzt trägt die Remote zu höheren Sicherheit bei, denn das ständige Greifen zum Rahmen lenkt von der Konzentration beim Fahren ordentlich ab. 

Obwohl eine Bedieneinheit nun vorhanden ist, gibt es auch bei den 2018er Modellen weiterhin kein Display. Wurde es das minimalistische Konzept von Specialized zerstören? Die Mountainbiker brauchen es vermutlich nicht, doch nichtdestotrotz darf man nicht vergessen, dass die „up- and downhiller“ nicht die einzige Kundengruppe bilden, die dieses E-bike gerne einsetzt. Es sind auch Herrschaften in ihren besten Jahren, die das Turbo LEVO lieb gewonnen haben.  Möglicherweise haben sie dadurch die Leidenschaft am Zweirad (wieder) gefunden und kaufen es lieber als ein Oma-Opa-Pedelec mit einem Einkaufskorb über dem Hinterrad. Sie können es sich leisten und es sieht cool aus. Schließlich ist man noch jung und möchte mit der Zeit gehen. Doch es ist schwer vorstellbar, dass sich diese Menschen  in Bikeparks austoben und die Trails runterballern. Sie möchten einfach nur  von A nach B schneller und ohne großen Aufwand kommen oder die Natur genießen, sich sportlich betätigen, dabei aber nicht an ihre körperlichen Grenzen kommen.  Diese E-bike Fahrer haben ihre Fahrtzeit und –distanz gerne im Blick oder nutzen gerne eine Navigationsfunktion und dafür benötigen Sie ein Display. Damit möchten wir sagen, dass der coahsmart LEV nicht vom Tisch sei und dass es bei dem 2018er Modellen genauso verwendet werden kann, wie bisher.

Coachsmart LEV bietet außerdem eine wichtige Funktion an, die für jeden Turbo-LEVO Besitzer von Interesse sein dürfte, nämlich die Anzeige der korrekten Geschwindigkeit in Verbindung mit einem ANT+ Geschwindigkeitssensor. Denn seien wir ehrlich, jeder tunt den Radumfang seines LEVO um die 25 km/h-Grenze zu überwinden. Was passiert dann aber mit der ärgerlich falschen Geschwindigkeitsanzeige? Montiert man den ANT+ Speed Sensor auf das E-bike, zeigt das Display vorrangig die Geschwindigkeit an, die vom Sensor übermittelt wird. Trotzdem können alle anderen Informationen, die das E-bike sendet, wie beispielsweise die Trittfrequenz, input Power, der Akkustand etc. angezeigt werden.  Dazu muss lediglich der tatsächliche  Radumfang mit der o-synce Mobile App eingestellt werden.

Zusätzlich bietet coachsmart LEV einen Vorteil, indem man die aktuelle Unterstützungsstufe die ganze Zeit im Blick hat. Dies ist bei der herstellereigenen Remote nicht möglich, es sei denn man hat sich gemerkt, wie oft man damit geklickt hat.

Um es auf den Punkt zu bringen, das wasserfeste, einfach handhabbare Display coachsmart LEV, das über eine Batterielaufzeit von 300 Stunden verfügt, ist eine sinnvolle Ergänzung zu allen Turbo LEVO Modellen.

P.S. die Wasserfestigkeit hat sich bei zwei Kunden dermaßen bestätigt, dass der coachsmart je einen Waschgang bei 60° überlebt hat und weiterhin tadellos funktionierte…

Mehr über Specialized Turbo LEVO unter: https://www.specialized.com/de/de/turbo-levo-fsr-carbon

 

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